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Tschernobylkinder sind wieder in Ihrer Heimat angekommen

10.07.2018

Tschernobylkinder sind wieder in Ihrer Heimat angekommen

Am 29.06.18 mittags wurden unsere weißrussischen Gäste vom Betreuungsteam des Vereins im evangelischen Gemeindehaus in Frauendorf verabschiedet. Die Kinder bedankten sich sehr herzlich für die Erlebnisse und die vielen Geschenke. Letztmals erklangen zwei Lieder aus Belarus. Dann flossen nicht nur bei den Mädchen reichlich Tränen.

Der Bus brachte unsere Kinder mit ihren Betreuern wohlbehalten wieder zurück nach Neglubka und Paritschi.

Aus Paritschi schrieb uns Elena Aniskowetz, die Leiterin des Kinder –und Jugendzentrums, folgende Zeilen:

„Liebe Mitglieder des Tschernobylkinder-Hilfevereins,

Die Fahrt war für unsere Kinder erfolgreich. Sie wirkten gar nicht müde. Die Grenzpassage war problemlos; Es wurden nur die Pässe kontrolliert, der Bus selbst nicht. Alle Kinder und ihre Eltern danken Ihnen für die schöne Erholung sehr herzlich Auch freuen sich die Eltern sehr, dass bei allen Kindern die Zähne geheilt sind und auch die ärztlichen Untersuchungen erfolgten und gute Laborwerte zu verzeichnen sind. Sie und ihr alle haben unsere Kinder glücklich gemacht. Die Kinder erzählen von großer Dankbarkeit vom Aufenthalt bei den Gastfamilien“.

Der Tschernobylkinder-Hilfeverein freute sich über sehr disziplinierte und freundliche Kinder und reicht diesen Dank aus Belarus sehr gern an die vielen Helfer, Unterstützer und Sponsoren weiter.

Rufen wir in Erinnerung, was den Kindern in den reichlich 3 Wochen geboten werden konnte:

Neben den Fahrten in den Spreeewald, in die Sächsische Schweiz und in die Bundeshauptstadt Berlin besuchten unsere jungen Gäste traditionell an 2 Wochenenden auch Gasteltern und deren Familien; weißrussische und deutsche Kinder verständigten sich dabei auf ihre Art „auch mit Händen und Füßen“.

An den anderen Tagen standen Sport und Spiel, Baden, Radfahren, ein Mitagessen in freier Natur am Haselnussteich bei Frauendorf auf dem Programm. Im und um das evangelische Gemeindehaus wurden die vielen Möglichkeiten auf dem Spielplatz nebenan genutzt. Ein Fußballtor, ein Tischfußballspiel, Tischtennisplatte ergänzten u.a. die Angebotspalette. Zum Bogenschießen waren die Kinder in Friedewald eingeladen, fuhren mit der Lößnitzgrund-Schmalspurbahn entlang der Radebeuler Elbe-Weinberge. Einen großen Auftritt hatten sie am 21.06.18 in der bis zum letzten Platz gefüllten evangelischen Kirche zu Lindenau mit Liedern und Tänzen aus ihrer Heimat Belarus.

Das Abschlussfest am 24.06.18 im ev. Gemeindehaus wird wohl unvergessen bleiben. Abschied nehmen von den lieben Gasteltern bei leckeren Speisen am Grill und vielen Desserts, Spiel, Gesang und Tanz. Ein extra einstudierter, nahezu perfekter Rockn Roll – Tanz und als Sahnehäubchen das gemeinsame Musizieren mit der Folkloreband „Die Rumtreiber“ waren weitere Höhepunkte.

Ganz besonderer Dank gilt hier auch der ev. Kirchengemeinde und Frau Pfarrerin Scholte-Reh.

Danke auch Frank Weser und seinen fleißigen Helfern vom Kulturgüterschuppen Ortrand, den Motorradfahrern, dem Anglerverein, der Küche der Agrargenossenschaft und natürlich den Ärzten und Zahnärzten der Region und den vielen Sponsoren, ohne die solch eine Ferienaktion undenkbar wäre.

Wir werden auch im kommenden Jahr 2019 wieder eine Kindergruppe aus Weißrussland zu uns einladen.

i.A. des Vereins

Hubert Pfennig